Clara, die Therapiehündin: Mit einem Lächeln gegen die Angst


Clara am Anfang der Therapie eines geistig behinderten Klienten mit Hundephobie. Clara sieht den Klienten an, der unten im Therapiegarten am Fuße des Hügels steht.
(Foto: Jorka Schweitzer)


Clara wurde ca. 2003 geboren und kam 2006 als Fundhund ins Tierheim Berlin. Die Boxer-Malinois-Hündin bestand am 24. November 2007 den Eignungstest für Hunde für Tiergestützte Aktivitäten und Tiergestützte Therapie von Leben mit Tieren e.V. und ist seit dem 14. Dezember 2007 im Einsatz.

Während Joschi, unser Nachwuchstherapiehund, sich gerne auf eigene Faust in Bereiche vorwagt, zu denen weder Pfleger noch Therapeuten Zutritt haben (wie z.B. das Bett eines autistischen Klienten), ist Clara ein echter Teamplayer. Die verschmuste Hündin bleibt immer in Kontakt mit dem Therapeuten, vertraut darauf, dass alles in Ordnung ist, solange dieser einen entspannten Eindruck macht. Gemeinsam haben wir uns sogar an ein Pilotprojekt gewagt: Konfrontationstherapie bei einem geistig behinderten Klienten mit Hundephobie. Die begleitenden Ärzte unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Diefenbacher haben darüber einen wissenschaftlichen Artikel verfasst, der 2010 in der Fachzeitschrift "Der Nervenarzt" publiziert wurde:


Clara auf dem Sessel einer Klientin mit Chorea Huntington.
Die Klientin nimmt ebenfalls Blickkontakt zu Clara auf.
(Foto: Jorka Schweitzer)

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